PNG war jahrelang das einzige weithin kompatible Format, das vollständige Alphakanal-Transparenz unterstützte — was es zum Standard für Logos, Icons und jedes Bild mit transparentem Hintergrund machte. WebP hat das geändert: Es unterstützt ebenfalls vollständigen Alphakanal (einschließlich Halbtransparenz und Anti-Aliasing an den Kanten), mit dem Vorteil deutlich kleinerer Dateien. 2026 hängt die Wahl zwischen beiden hauptsächlich vom Ziel des Bildes ab.

Direkter Vergleich

MerkmalPNGWebP
Transparenz (Alphakanal)✅ Vollständiger Alphakanal✅ Vollständiger Alphakanal
Halbtransparenz✅ 256 Stufen✅ 256 Stufen
Verlustfreie Komprimierung✅ Ja (Standard)✅ Ja (expliziter Modus)
Verlustbehaftete Komprimierung❌ Nein✅ Ja (für Fotos)
Dateigröße (einfaches Logo)Referenz (1×)20–30% kleiner
Browser-Kompatibilität100%>97% (2026)
Unterstützung in E-Mail✅ Universal⚠️ Unvollständig
Unterstützung in Office/Word/PowerPoint✅ Vollständig⚠️ Teilweise (aktuelle Versionen)
Unterstützung in Altsystemen✅ Universal⚠️ Variabel
Ist SVG besser für skalierbare Logos?PNG skaliert nichtWebP skaliert nicht

Was ist der Unterschied in der praktischen Größe

Bei einfachen Logos und Icons mit transparentem Hintergrund variiert der Vorteil von verlustfreiem WebP gegenüber PNG zwischen 15% und 40%, abhängig von der Bildkomplexität. Je einfacher das Logo (weniger Farben, weniger Details), desto größer der relative Vorteil von WebP.

Bei Bildern mit komplexerer Transparenz — zum Beispiel freigestellten Produktfotos mit detaillierten Kanten — kann verlustbehaftetes WebP mit Alphakanal noch effizienter sein und Dateien erreichen, die 50–70% kleiner sind als das gleichwertige PNG, ohne wahrnehmbaren visuellen Verlust.

📌 Für Logos auf modernen Websites ist SVG besser als beide. SVG ist vektoriell, skaliert auf jede Größe ohne Pixelbildung und ist über CSS bearbeitbar. PNG und WebP sind gerastert — sie haben eine feste Auflösung. Nutze SVG für Logos auf Websites, wann immer möglich, und PNG oder WebP nur dort, wo SVG nicht akzeptiert wird. Mehr dazu in SVG vs. PNG.

Wann PNG verwenden

Wann transparentes WebP verwenden

Konvertiere PNG zu WebP — oder umgekehrt

Die Konvertierung bewahrt den Alphakanal — die Transparenz bleibt in der Ausgabedatei erhalten.

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Ersetzt transparentes WebP PNG in allen Fällen?
Für die moderne Web-Nutzung ja. Für E-Mail, Office und Kontexte, in denen die Kompatibilität mit älterer Software wichtig ist, ist PNG weiterhin sicherer. Die gute Praxis ist, beide Versionen zu behalten: WebP für die Website und PNG für andere Zwecke.
Funktioniert die Transparenz von WebP genauso wie bei PNG?
Ja. WebP unterstützt einen 8-Bit-Alphakanal mit denselben 256 Opazitätsstufen wie PNG — einschließlich Halbtransparenz und weichem Anti-Aliasing an den Kanten. Technisch gibt es keinen visuellen Unterschied in der Transparenz zwischen beiden Formaten.
Warum wird noch PNG genutzt, wenn WebP effizienter ist?
Hauptsächlich Trägheit und Kompatibilität. PNG existiert seit 1996 und hat universelle Unterstützung in praktisch jeder Software und Plattform. WebP hat trotz exzellenter Browser-Kompatibilität noch Lücken bei E-Mail und älterer Software. Zudem wissen die meisten Menschen einfach nicht, dass WebP dieselbe Transparenzunterstützung wie PNG hat.